...die schönen Seiten des Orients
Ghassan Kanafani
Männer in der Sonne


Zweisprachige Reihe Arabisch-Deutsch, Band 4
Ăśbersetzt aus dem Arabischen von Harald Funk
Lektorat: Nagi Naguib
Nachwort von Nagi Naguib
Umschlag von Harald Weller
Originaltitel: Rigal fi-schams (Arabisch / 1963)
151 Seiten; brosch.; 20,5 x 13 cm
ISBN 978-3-922825-19-7

15,00 €
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Drei palästinensische Männer, unterschiedlicher Herkunft und sozialen Standes, wollen die Enge und Not eines palästinensischen Flüchtlingslagers verlassen, doch eine legale Ausreise ist nicht möglich. Es bleibt nur die Flucht. Ziel sind die Ölstaaten, die den Dreien wie das Paradies erscheinen. In einem leeren Wassertank auf einem LKW treten die Männer die gefährliche Reise an. Selbst als der Transporter an der Grenze stoppen muss, wagen sie nicht, sich bemerkbar zu machen – ein tödlicher Fehler.
Kanafanis ergreifende Erzählung von 1963 über die Flucht von drei Palästinensern nach Kuwait ist inzwischen ein Klassiker – ein literarisches Mahnmal für alle Flüchtlinge dieser Welt.

Rezensionen

»Der Roman ist für das Palästinenserschicksal geradezu paradigmatisch.« (Neue Zürcher Zeitung, 12.5.2007)

»Kanafani war ein meisterlicher Erzähler, der eine tiefe Zuneigung zu seinen Menschen – gewöhnlichen Helden des Alltags – auf hinreissende Art mit der Erkenntnis über die Schicksalhaftigkeit ihrer Entscheidungen zu verknüpfen verstand.« (die tageszeitung)

Ghassan Kanafani

Ăśber den Autor / die Autorin

Ghassan Kanafani wurde am 9. April 1936 in Akka/Palästina als 3. Sohn eines Rechtsanwalts geboren und besuchte die dortige katholische, französischen Schule. Mit 11 Jahren musste er mit seiner Familie vor der jüdischen Haganah-Miliz in den Libanon und später nach Damaskus fliehen. 1953 beendete er seine Schulausbildung, um selbst Lehrer in Kuweit zu werden. Die sechs Jahre, die er in Kuweit verbrachte, vertieften in ihm das Gefühl des Ausgestoßenseins und der Verlorenheit. Diese Zeit war für sein literarisches Werk und seine politische Überzeugung von größter Bedeutung. 1960 kehrte er auf Drängen des Chefs der Volksfront zur Befreiung Palästinas, George Habash, nach Beirut zurück und begann eine neue Laufbahn als Journalist und Literat. Zunächst in der Wochenzeitung Al-Hurriya" ab 1963 als Chefredakteur der nasseristischen Tageszeitung Al-Muharrir und ab Herbst 1967 an der Tageszeitung Al-Anwar tätig. 1961 heiratete er Anni Honer, eine dänische Lehrerin, aus der Ehe gehen 2 Kinder hervor. Am 8. Juni 1972 wurde Kanafani zusammen mit seiner 16-jährigen Nichte Lamis Nadschm durch eine an seinen Wagen angebrachte Bombe getötet. Urheber des Attentats war der israelische Geheimdienst, der diese Aktion als Anti-Terror-Maßnahme rechtfertigte.
Das Werk von Kanafani erscheint inzwischen im LenosVerlag (www.lenos.ch)

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