...die schönen Seiten des Orients
Taha Hussain
Kindheitstage


Übersetzt aus dem Arabischen von Marianne Lapper
Umschlag von Klaus Böllhoff
Teil 1 der Trilogie "Al-Ayyam"
Originaltitel: Al-Ayyam 1 (Arabisch)
127 Seiten; brosch.; 20,5 x 13 cm
ISBN 978-3-922825-21-0



Die »Kindheitstage« bilden den Auftakt der autobiographischen Romantrilogie des Schriftstellers und umfasst die ersten Jahre seines Lebens bis zum Abschluss seiner Schulzeit Als Folge einer schlechten medizinischen Behandlung wird er in frühester Kindheit blind und wächst in einem oberägyptischen Dorf als Sohn einer kinderreichen Familie auf. Hussain beschreibt seine Umwelt und die Sorgen und Nöte der Familie mit der besonderen Wahrnehmungsfähigkeit eines Blinden in sehr poetischer Sprache.

Rezensionen

»Taha Hussains Autobiographie ist eine Darstellung von seltener Unmittelbarkeit und Feingefühligkeit – bei allen ironischen Distanzen, mit der er der Umgebung seiner Herkunft gegenübersteht.« (Hartmut Fähndrich, Neue Zürcher Zeitung, 8.7.1985)

»Kulturelle Unterschiede zwischen Orient und Okzident verwechselt er nie mit erfundenen Gegensätzen, beide Kulturen betrachtet er vielmehr als Schöpfer ewiger Werte und einer Zivilisation, in deren harmmonischen Miteinander die Chance zu einer wahren Erneuerung liegen. « (Jaques Naoum, Die Zeit, 8.5.1987)

»Ein Prosawerk, das Kenner moderner orientalischer Literatur für eines der besten halten, das in arabischer Sprache überhaupt geschrieben wurde.« (Petra Kappert, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.12.1985)

Taha Hussain

Über den Autor / die Autorin

Taha Hussain (1889-1973) gilt als geistiger Vater der modernen ägyptischen Literatur und als großer Aufklärer. Da Taha Hussain die Kunst des schlichten Erzählens, dem er als blinder Knabe so oft gelauscht hat, mit der anspruchsvollen Ausdrucksweise der klassischen Sprache verband, schuf er mit »Al-Ajjam« ein autobiographisches Meisterwerk, einen Klassiker der arabischen Literatur. Als zentrales Thema seiner Arbeiten behandelte er den Austausch der Kulturen, Religionen und Völkern. Nagib Mahfuz schätzte Taha Hussain so sehr, dass er sagte, dieser habe den Nobelpreis vor ihm verdient. Und in der Tat war Taha Hussain 1949 und 1950 für den Nobelpreis nominiert – als erster arabischer Schriftsteller überhaupt!

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