...die schönen Seiten des Orients
Taha Hussain
Jugendjahre in Kairo


Ăśbersetzt aus dem Arabischen von Mustafa Maher
Umschlag von Klaus Böllhoff
Teil 2 der Trilogie "Al-Ayyam"
Originaltitel: Al-Ayyam 2 (Arabisch)
165 Seiten; brosch.; 20,5 x 13 cm
ISBN 978-3-922825-26-5

15,90 €
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In »Jugendjahre in Kairo« treffen wir Taha Hussain als armen Studenten der islamischen Azhar-Universität wieder. Als blinder 13-jähriger Junge kommt er aus seinem Dorf nach Kairo, wo er eine Ausbildung an der dortigen al-Azhar-Universität beginnt. Er schildert den Unterrichtsbetrieb an dieser altehrwürdigen Institution, an der besonders die traditionellen islamischen Fächer unterrichtet werden und beschreibt auch die Auseinandersetzungen, die sich zu jener Zeit zwischen der traditionalistischen Gelehrsamkeit und dem besonders vom Reformer Muhammad Abduh ausgehenden rationalistischen Einfluss abspielten. Bald drängt er über die Grenzen der religiösen Universität hinaus und beschliesst, sein Studium gleichzeitig an der neuen Ägyptischen Universität von Kairo fortzusetzen.

Rezensionen

»Das Gegeneinander zwischen Alt und Neu manifestiert sich in dieser Darstellung in vielen Gegensatzpaaren, zum Beispiel zwischen der traditionsreichen Azhar und der ›neumodischen‹ Universität von Kairo. Er fasst damit das geistige Dilemma einer großen Anzahl ägyptischer Intellektueller im zwanzigsten Jahrhundert zusammen.« (Hartmut Fähndrich, Neue Zürcher Zeitung, 24.9.1986)

Taha Hussain

Ăśber den Autor / die Autorin

Taha Hussain (1889-1973) gilt als geistiger Vater der modernen ägyptischen Literatur und als großer Aufklärer. Da Taha Hussain die Kunst des schlichten Erzählens, dem er als blinder Knabe so oft gelauscht hat, mit der anspruchsvollen Ausdrucksweise der klassischen Sprache verband, schuf er mit »Al-Ajjam« ein autobiographisches Meisterwerk, einen Klassiker der arabischen Literatur. Als zentrales Thema seiner Arbeiten behandelte er den Austausch der Kulturen, Religionen und Völkern. Nagib Mahfuz schätzte Taha Hussain so sehr, dass er sagte, dieser habe den Nobelpreis vor ihm verdient. Und in der Tat war Taha Hussain 1949 und 1950 für den Nobelpreis nominiert – als erster arabischer Schriftsteller überhaupt!

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